Vorschau: Arima Kinen 2013

Arima Kinen 2013

22. Dezember 2013 - 2.500 Meter, 3-jährige und ältere Pferde, Nakayama, Japan

Pl Abst.
Alter kg Trainer Jockey Quote
1.
Orfevre 5 57 Yasutoshi Ikee Kenichi Ikezoe 1,6
2. 8 Win Variation 5 57 Masahiro Matsunaga Yasunari Iwata 16
3. 1 1/2 Gold Ship 4 57 Naosuke Sugai Ryan Moore 4,4
4. 2 1/2 Love Is Boo Shet 4 57 Akira Murayama Yutaka Take 64
5. H Tamamo Best Play 3 55 Katsumi Minai Ryuji Wada 114
6. K Curren Mirotic 5 57 Osamu Hirata Keita Tosaki 28
7. N Desperado 5 57 Akio Adachi Norihiro Yokoyama 34
8. 2 1/2 To the Glory 6 57 Yasutoshi Ikee Christophe Lemaire 64
9. 1 1/4 T M Inazuma 3 55 Nobuharu Fukushima Mirco Demuro 110
10. H Verde Green 5 57 Ikuo Aizawa Hironobu Tanabe 37
11. 2 1/2 Admire Rakti 5 57 Tomoyuki Umeda Craig Williams 14
12. 1 1/4 Lovely Day 3 55 Yasutoshi Ikee Masayoshi Ebina 81
13. 1 1/2 Nakayama Knight 5 57 Yoshitaka Ninomiya Yoshitomi Shibata 48
14. 1/2 Tosen Jordan 7 57 Yasutoshi Ikee Hiroyuki Uchida 25
15. 7 Danon Ballade 5 57 Yasutoshi Ikee Yuga Kawada 41
16. DS Lelouch 5 57 Kazuo Fujisawa Yuichi Fukunaga 51

Vorbericht vom 19. Dezember 2013


Das Arima Kinen in Nakayama ist das letzte große Flachrennen des Jahres und es ist gleichzeitig das Rennen mit dem mit Abstand größten Wettumsatz weltweit. Bei der letztjährigen Austragung wurden alleine in Japan etwa 230.000.000 Euro gesetzt.
Als klarer Favorit gilt in diesem Jahr Orfevre, für den es das letzte Rennen seiner äußerst erfolgreichen Karriere sein wird. Der Stay Gold-Sohn hatte 2011 die japanische Triple Crown und das Arima Kinen gewonnen, war in den letzten beiden Jahren beim Prix de l'Arc de Triomphe jeweils auf Platz 2 gelaufen.
Da weder die Japan Cup Siegerin Gentildonna, der Arc-Vierte Kizuna, der Tenno Sho (Autumn) Gewinner Just A Way noch der japanische St. Leger Sieger Epiphaneia und Eishin Flash am Start sein werden, scheint Gold Ship der einzig ernsthafte Konkurrent von Orfevre zu sein. Der vierjährige Schimmel, ebenfalls ein Sohn von Stay Gold, hatte letztes Jahr nicht nur die japanischen 2000 Guineas und das St. Leger gewonnen, sondern auch das Arima Kinen. Im Juni diesen Jahres distanzierte er dann Gentildonna, als er das Takarazuka Kinen gewann, enttäuschte nach der Rückkehr von einer längeren Pause aber zweimal völlig, lief kürzlich im Japan Cup nur auf Platz 15. Beim Arima Kinen wird er nun von Ryan Moore geritten werden, der gerade auf Gentildonna erfolgreich war.

Konkurrenz für die beiden Favoriten ist schwer auszumachen. Sollten die beiden Schwächen zeigen könnte Veteran Tosen Jordan zur Stelle sein, der nach mehreren enttäuschenden Leistungen jüngst beim Japan Cup Dritter wurde. Nur knapp hinter ihm lief dort Admire Rakti als Vierter über die Linie. Der Steher hatte zuvor schon mehrfach große Endgeschwindigkeit bewiesen, war bereits im Oktober beim Kyoto Daishoten vor Gold Ship eingelaufen.
Ein nicht ganz uninteressanter Außenseiter ist Win Variation. Der 5-jährige Hengst war 2011 im japanischen Derby knapp hinter Orfevre als Zweiter durchs Ziel gegangen. In einer Pause von fast eineinhalb Jahren hat er fast 30 kg zugelegt, lief bei seinem Comeback Ende November im Kinko Sho als Dritter vor To The Glory aber gar nicht schlecht. Dieses Gruppe-II-Rennen wurde von Curren Mirotic gewonnen, für den es überhaupt erst sein erstes Rennen war. Wie Admire Rakti ist auch Curren Mirotic ein Sohn des früheren Arima Kinen Siegers Heart's Cry, nicht ausgeschlossen, dass er in Nakayama für eine Überraschung sorgt.

Das Startfeld des Arima Kinen wird zum Teil von Rennsportfans durch eine öffentliche Wahl bestimmt. Die Hälfte der 16 Pferde wird von ihnen gewählt, die anderen acht Starter anhand ihrer Gewinnsummen ermittelt.
Das Rennen wurde nach dem ehemaligen Präsidenten des Japanischen Rennsport Verbandes (JRA) Yoriyasu Arima benannt, auf dessen Initiative es 1956 unter dem Namen Nakayama Grand Prix erstmals ausgetragen wurde. Mittlerweile ist das Rennen in Japan ein gesellschaftliches Großereignis, vergleichbar mit dem Melbourne Cup oder Grand National.
Gelaufen wird das Arima Kinen auf dem inneren Kurs von Nakayama, dessen Kurven recht eng sind, wodurch eine gute Positionierung im Feld äußerst wichtig ist. Die Zielgerade ist nur 310 Meter lang, steigt aber auf den letzten 200 Metern, ähnlich wie in Tokio, stark an.


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