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Kentucky Derby 2017

6. Mai 2017 - 2.012 Meter, Sandboden, Churchill Downs, USA

Pl. Box Abst.
Trainer Jockey Quote
1. 5
Always Dreaming T. Pletcher J. Velazquez 5,7
2. 1 2 3/4 Lookin At Lee S. Asmussen C. Lanerie 34,2
3. 11 5 Battle Of Midway J. Hollendorfer F. Prat 41,0
4. 14 1 Classic Empire M. Casse J. Leparoux 7,8
5. 19 3/4 Practical Joke C. Brown J. Rosario 28,8
6. 16 3/4 Tapwrit T. Pletcher J. Ortiz 28,1
7. 10 3 Gunnevera A. Sano J. Castellano 11,0
8. 15 K McCracken I. Wilkes B. Hernandez Jr. 7,9
9. 18 1 Gormley J. Shirreffs V. Espinoza 23,3
10. 17 2 1/4 Irish War Cry G. Motion R. Maragh 5,8
11. 8 2 Hence S. Asmussen F. Geroux 16,0
12. 4 3/4 Untrapped S. Asmussen R. Santana Jr. 59,0
13. 7 K Girvin J. Sharp M. Smith 23,1
14. 20 1 1/2 Patch T. Pletcher T. Gaffalione 15,1
15. 13 2 J Boys Echo D. Romans R. Albarado 48,3
16. 12 3 1/4 Sonneteer K. Desormeaux J. Desormeaux 40,7
17. 3 2 1/2 Fast And Accurate M. Maker C. Hill 42,8
18. 9 12 Irap D. O'Neill M. Gutierrez 42,4
19. 6 5 State Of Honor M. Casse J. Lezcano 55,0
-- 2
Thunder Snow S. bin Suroor C. Soumillon 17,4

Vorbericht vom 2. Mai 2017

Eine äußerst knifflige Angelegenheit ist am frühen Sonntagmorgen das Kentucky Derby 2017 (0:46 MEZ). Die Favoriten wechselten in den letzten Monaten fast wöchentlich, nun steht mit dem Breeders' Cup Juvenile-Gewinner Classic Empire wieder der Hengst an der Spitze des Wettmarkts, der ihn auch schon zum Ende des vergangenen Jahres angeführt hatte.
Nach zuletzt drei Siegen in Folge wird Always Dreaming ebenfalls heiß gehandelt. Im Grunde ist das 143. Kentucky Derby aber völlig offen, restlos überzeugen konnte im Vorfeld keiner der dreijährigen Hengste.
Auch in Europa macht man sich Hoffnungen. Belgiens Starjockey Christophe Soumillon wird Godolphins Thunder Snow reiten, der durch Siege im Critérium International und UAE-Derby empfohlen ist.

Classic Empire war nach dem Gewinn des Breeders' Futurity- und Breeders' Cup Juvenile als logischer Favorit ins neue Jahr gegangen. Allerdings ist es nur wenigen BC Juvenile-Siegern gelungen im nächsten Jahr das Kentucky Derby zu gewinnen. So enttäuschte auch der Halbbruder von American Pharoah im Februar in den Holly Bull Stakes, er soll dort jedoch verletzt gewesen sein. Mit einem überzeugenden Sieg im Arkansas Derby, gegen starke Gegnerschaft, konnte Classic Empire Ende April seine Kritiker zurück gewinnen und wird als das zu schlagende Pferd ins Kentucky Derby 2017 gehen.

Always Dreaming gewann als Zweijähriger kein Rennen, blieb 2017 aber bei allen drei Starts ungeschlagen, setzte sich auch im vielbeachteten Florida Derby durch. Der Bodemeister-Sohn verfügt über eine enorme Endgeschwindigkeit, was ihm in Kentucky Derby zugute kommen könnte.

Irish War Cry hatte die Holly Bull Stakes überlegen Start-Ziel gewonnen, war dadurch zum Kentucky Derby-Topfavorit aufgestiegen. Sein nachfolgender Start bei den Fountain of Youth Stakes endete dann aber nur mit Platz 7. Der Sohn des Dubai World Cup-Gewinners Curlin rehabilitierte sich am 8. April mit dem Gewinn der Wood Memorial Stakes.

Gunnevera war in den Holly Bull Stakes nach ungünstigem Rennverlauf von Irish War Cry auf Platz 2 verwiesen worden, setzte sich anschließend aber in den Fountain of Youth Stakes durch, um am 1. April im Florida Derby nur als Dritter über die Linie zu gehen.

Mit eindrucksvollen vier Siegen aus vier Rennen war McCraken am 8. April in die Blue Grass Stakes (1.818 m) gegangen, dort aber nur auf Platz 3 gelandet, hinter dem 32:1 Außenseiter Irap und Chad Browns Practical Joke. Rang 5 belegte in diesem Rennen der Tampa Bay Derby-Sieger Tapwrit. Dem Tapit-Sohn sollte die weitere Distanz im Kentucky Derby entgegenkommen. Er wird wie Always Dreaming von Todd Pletcher trainiert.

Ebenfalls am 8. April sicherte sich Gormley das zur Gruppe 1 zählende Santa Anita Derby. Für den am Platz trainierten Malibu Moon-Sohn war es der vierte Sieg im sechsten Rennen.

Girvin erreichte in den so genannten Kentucky Derby Prep Races die meisten Qualifikationspunkte. Er gewann drei seiner vier Starts, allerdings nicht gegen die stärksten Gegner und allesamt in Fair Grounds, New Orleans. Nach dem letzten Rennen am 1. April wurde bei ihm eine Hufverletzung festgestellt, von der er sich aber vollständig erholt haben soll.

Auch Godolphin schickt einen Starter ins Kentucky Derby. Der Helmet-Sohn Thunder Snow hatte letztes Jahr in Frankreich bereits auf Gras das Critérium International für sich entschieden, setzte sich Ende März in Dubai dann auch im UAE-Derby auf Sand durch, was ihm einen Startplatz im Kentucky Derby einbrachte. Bisher ist es allerdings noch keinem UAE-Derby-Sieger gelungen, das Kentucky Derby besser als Platz 5 zu beenden. Jockey Christophe Soumillon gehört zu den besten Jockeys der Welt, hat auf den engen amerikanischen Sandpisten aber wenig Erfahrung.

Weitere Informationen zum Kentucky Derby

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