Vorbericht: Preis des Winterfavoriten 2018
Preis des Winterfavoriten

Preis des Winterfavoriten 2018

14. Oktober 2018 - Gruppe III, 1.600 Meter, 2-jährige Pferde, Köln

Vorbericht vom 10. September 2018

Mangels aussagekräftiger Ergebnisse sind Rennen von zweijährigen Pferden grundsätzlich schwer einzuschätzen, dass Django Freeman und Quest The Moon beim Preis des Winterfavoriten 2018 zum engsten Favoritenkreis gehören werden, gilt aber als sehr wahrscheinlich. Auch von den restlichen, derzeit noch 59 nominierten Hengsten, sind mehrere als kommender Winterfavorit vorstellbar. Der Gewinner der Meilenprüfung am 14. Oktober wird selbstredend als Favorit für das Deutsche Derby 2019 ins Winterquartier gehen.

Django Freeman dürfte nach zwei Siegen aus zwei Starts die Favoritenrolle im Preis des Winterfavoriten zukommen, auch weil er mit Quest The Moon bereits einen der großen Konkurrenten bezwingen konnte. Der Campanologist-Sohn siegte beim Debüt in München und gewann am 9. September auch das gut besetzte BBAG Auktionsrennen in Düsseldorf deutlich, obwohl er ein Kilo mehr zu tragen hatte als der Rest des Feldes. Trainer Henk Grewe bestätigte nach diesem Sieg, dass Django Freeman als nächstes im Winterfavorit, auf seiner Heimatbahn in Köln-Weidenpech, laufen werde.

Quest The Moon hatte sein erstes Rennen Ende Juli in München gegen Django Freeman knapp verloren, war dort in der letzten Kurve aber sehr weit nach außen getrieben worden. Bei seinem zweiten Start setzte sich der Sea The Moon-Sohn dann in dem zur Gruppe 3 zählenden Iffezheimer Zukunftsrennen durch, kämpfte dabei auf der Zielgeraden den bereits in England erfolgreichen I'll Have Another und die Winterkönigin-Favoritin Peace Of Paris nieder und offenbarte so ein großes Kämpferherz. Auch seine Trainerin Sarah Steinberg hat einen Start im Preis des Winterfavoriten bereits bestätigt.

Andersson gewann sein bislang einziges Rennen in Hannover gegen neun Gegner mit fast drei Längen Vorsprung und verwies dabei den hoch eingeschätzten Brümmerhofer Artistico auf Platz 2. Beide Hengste werden im Stall von Markus Klug trainiert, der nicht nur die beiden letzten Derbys gewinnen konnte, sondern auch bei den diesjährigen Zweijährigen-Rennen von Sieg zu Sieg eilt.

Moonlight Man, ebenfalls aus dem Stall von Markus Klug, hatte bei seinem ersten Start nur Rang 6 belegt, sein zweites Rennen aber über die Meile gewonnen, fast vier Längen vor Richelieu, der später im Düsseldorfer Auktionsrennen Dritter wurde. Der Schimmel gehört auch zum Favoritenkreis des nächstjährigen Deutschen Derbys.

Man On The Moon, ein weiterer Klug-Schützling, hatte nach dem Gewinn des Kölner Auktionsrennens große Hoffnungen geweckt, enttäuschte im Iffezheimer Zukunftsrennen dann aber auf Platz 6. Der Sohn von Sea The Moon gilt am Wettmarkt noch immer als Favorit auf den Gewinn des 150. Deutschen Derbys und wäre auch im Winterfavorit als Sieger vorstellbar. Ob er dort aber überhaupt antritt ist längst nicht sicher.

Ladykiller gehört nach seinem imponierenden Auftritt in München ebenfalls zu den Favoriten im Preis des Winterfavoriten 2018. Er war von seinem Trainer Andreas Wöhler für sein Debüt extra auf die lange Reise nach München geschickt worden und bestätigte das Vertrauen mit einem Vier-Längen-Erfolg. Andreas Wöhler gewann mit Isfahan und Langtang den Winterfavorit 2015 und 2016.

Der Preis des Winterfavoriten wird seit 1899 in Köln ausgetragen und ist eine der bedeutendsten Zweijährigen-Prüfungen in Deutschland. Viele Gewinner dieses Rennens gewannen später auch das Deutsche Derby.

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