Vorschau Prix du Jockey Club 2018
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Prix du Jockey Club 2018

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3. Juni 2018 - 2.100 Meter, Chantilly, Frankreich

Vorbericht vom 16. Mai 2018

Er siegte bei nur zwei seiner fünf Starts, dennoch ist Olmedo Favorit auf den Gewinn des französischen Derbys, erst recht seit er kürzlich im Poule d'Essai des Poulains triumphierte. Intellogent und Study Of Man gewannen wichtige Trials zum Prix du Jockey Club und gehören ebenfalls zum Favoritenkreis. Auch aus Großbritannien und Irland dürften einige starke dreijährige Hengste nach Chantilly entsandt werden, aus Deutschland könnte der Camelot-Sohn Alounak anreisen.

Olmedo gilt am Wettmarkt schon lange als Favorit des Prix du Jockey Club 2018, sein Trainer Jean-Claude Rouget hatte immer gesagt, er wäre das beste Derbypferd im Stall. Seine Klasse offenbarte Olmedo am 13. Mai beim Gewinn der Poule d'Essai des Poulains, den französischen 2.000 Guineas. In diesem Klassiker über die Meile nutzte er seine enorme Endgeschwindigkeit zum Sieg, über die 500 Meter weitere Distanz des Prix du Jockey Club sollte der Sohn von Declaration Of War noch stärker sein. Jean-Claude Rouget gewann den Prix du Jockey Club in den letzten beiden Jahren mit Almanzor und Brametot.

Wootton hatte Olmedo am 15. April im Prix de Fontainebleau mit "Kopf" bezwungen und war daraufhin als Favorit in die 2.000 Guineas gegangen, auch weil Rostropovich, der Viertplatzierte von Fontainebleau, inzwischen die Dee Stakes in Chester gewonnen hatte. Doch Wootton hatte in Longchamp einen äußerst unglücklichen Rennverlauf und endete nur auf Rang 4. Ein enttäuschter Trainer Henri-Alex Pantall erklärte, er habe aus dem verkorksten Rennen nichts lernen können und weiterhin keine Ahnung, ob Wootton in den Prix du Jockey Club gehen könne oder besser auf der Meile bliebe. Woottons Vater Wootton Bassett siegte als Zweijähriger im Prix Jean-Luc Lagardere (Gr.1, 1.400 m), lief allerdings nie weiter als eine Meile.

Intellogent gewann am 7. Mai in Chantilly den Prix de Guiché (Gr.3, 1.800 m), einem Rennen dessen Sieger schon fünfzehn Mal den späteren Gewinner des Prix du Jockey Club stellte. Er war 2016 auf der Arqana Yearling Sale von Fiona Carmichael für 320.000 Euro erstanden worden und ist der erste Gruppesieger für seinen Vater Intello (Galileo), der 2013 den Prix du Jockey Club gewann.

Study Of Man setzte sich am 8. Mai im Prix Greffulhe (Gr.2, 2.100 m) gegen die hoch eingeschätzten Alounak und Alhadab durch und bestätigte damit seinen Platz im engsten Kreis der Jockey Club-Favoriten, er hatte beim Saisondebüt bereits im Prix la Force (Gr. 3, 1.800 m) den 2. Platz belegt. Der Sohn des japanischen Klassevererbers Deep Impact ist auch für das Epsom Derby nominiert. Wo man letztlich antreten wird ist laut Trainer Pascal Bary völlig offen, doch erscheint ein Start im Prix du Jockey Club realistischer.

Alounak belegte im Prix Greffulhe den 2. Platz und hinterließ dabei den Eindruck, dass er auf einer Distanz jenseits von 2.100 Metern besser aufgehoben wäre. Der Camelot-Sohn war in Deutschland bereits zweimal in Listenrennen erfolgreich und gilt momentan als Favorit auf den Gewinn des Deutschen Derbys (2.400 m) am 8. Juli. Trainer Jean-Pierre Carvalho hatte jüngst geäußert, Alounak würde als nächstes in den Prix du Jockey Club oder das Kölner Union-Rennen (2.200 m) am 17. Juni gehen. Wie Study Of Man hat er auch eine Nennung für den Grand Prix de Paris (2.400 m) am 14. Juli.

Dice Roll ging in den französischen 2.000 Guineas nur einen Kopf hinter Olmedo durchs Ziel und ist so natürlich auch ein Kandidat für den Sieg im Prix du Jockey Club. Er hat vier seiner sechs Start gewonnen und beeindruckte bei seinem Saisondebüt mit einem Fünf-Längen-Sieg im Prix Djebel (Gr.3, 1.400 m). Sein Vater Showcasing ist eher für Sprinter bekannt, doch glaubt sein Besitzer, der in Paris lebende Italiener Giacomo Algranti, Dice Roll könne auch die Jockey Club-Distanz.

Key Victory ist ein ungeschlagener Teofilo-Sohn aus dem Godolpin-Stall, der am 5. Mai auf tiefem Boden in einem Listenrennen in Newmarket erfolgreich war. Sein Trainer Charlie Appleby erklärte daraufhin, er habe immer gefühlt, dass Key Victory ein 2.000 Meter-Pferd sei und dass der Prix du Jockey Club ihm liegen könne.

Bugle Major, aus dem Besitz von Khalid Abdullahs Juddmonte Farms, ist bisher noch nicht auf gehobener Ebene gelaufen, gewann sein letztes Rennen aber obwohl er den Start verpasst hatte. Er gilt bei den Buchmachern als chancenreiches Pferd im Prix du Jockey Club, Trainer Pascal Bary ist jedoch der Meinung, dass dieses Rennen für Bugle Major vielleicht zu früh komme.

Bedenkt man, dass Saxon Warrior im Epsom Derby 2018 als fast unschlagbarer Favorit gilt, ist es nicht unwahrscheinlich, dass einige Hengste aus Großbritannien und Irland ihren Weg in den Prix du Jockey Club finden werden. Wer dies sein wird ist zum jetzigen Zeitpunkt kaum zu sagen, Kandidaten wären die beiden Frankel-Söhne Rostropovich und Elarqam oder der Craven Stakes-Gewinner Masar und der Dubawi-Sohn Ghaiyyath aus dem Godolpin-Stall. Letztgenannter war für 1,1 Millionen Euro erstanden worden.

Der Prix du Jockey Club wird seit seit 1836 ausgetragenen und ist mit einer Gewinnsumme von 1,5 Millionen Euro, nach dem Prix de l’Arc de Triomphe, das am zweithöchsten dotierte Galopprennen in Frankreich.

Quotenvergleich - Prix du Jockey Club 2018:

  (Stand 16. Mai) Racebets Pferdewetten
  Olmedo 4,5 4,0
  Study Of Man 6,0 5,5
  Intellogent 6,0 8,0
  Dice Roll -- 8,0
  Alounak 15,0 15,0
  Burgle Major 15,0 20,0

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