Vorschau Prix du Jockey Club 2019
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Prix du Jockey Club 2019

2. Juni 2019 - 2.100 Meter, Chantilly, Frankreich        english version

Vorbericht vom 16. April 2019

Der derzeitige starke Lauf des Godolphin-Stalls könnte sich auch auf den Prix du Jockey Club ausdehnen, zumindest tragen die beiden Favoriten des französischen Derbys, Persian King und Royal Meeting, Godolphin-Blau. Konkurrenz droht ihnen aus dem Hause Chanel, denn auch die Gebrüder Wertheimer haben mehrere gute Hengste für den Prix du Jocky Club genannt.

Persian King hatte sich bereits im letzten Jahr mit dem Gewinn der Autumn Stakes von Newmarket als heißer Kandidat für den Prix du Jocky Club ins Spiel gebracht und seine Favoritenstellung weiter ausgebaut, nachdem er sich beim Saisondebüt am 14. April im Prix de Fontainebleau mit Leichtigkeit gegen seinen Stallgefährten Epic Hero durchsetzen konnte. Der Kingman-Sohn, Sieger in vier von fünf Starts, soll nun erneut in Paris-Longchamp antreten, am 12. Mai in den französischen 2000 Guineas (Poule d’Essai Des Poulains). Würde es dort allerdings nach weichem Boden aussehen, käme laut Trainer André Fabre auch ein Start in den britischen 2000 Guineas in Betracht.

Royal Meeting ist ein weiterer heißer Kandidat aus dem Godolphin-Stall. Der von Saeed bin Suroor trainierte Invincible Spirit-Nachkomme gewann im letzten Jahr beide Starts, einschließlich dem Criterium International in Chantilly. Royal Meeting hat auch eine Nennung für das Deutsche Derby 2019. Unter den 185 für den Prix du Jockey Club genannten Pferden befinden sich noch weitere 23 Godolphin-Hengste, darunter der Prix Jean-Luc Lagardère-Gewinner Royal Marine, oder der Sieger des Breeders Cup Juvenile Turf Line Of Duty.

Slalom scheint derzeit der vielversprechenste Hengst aus dem Besitz der Gebrüder Alain und Gérard Wertheimer zu sein. Der Intello-Sohn gewann am 14. April in Longchamp mit dem Prix Noailles (Gr.3, 2.100 m) eine der wichtigsten Vorprüfungen für den Prix du Jocky Club. Vom Ende des Feldes kommend, setzte er sich mit zwei einhalb Längen gegen Godolphins Syrtis (Frankel) durch, der zuvor im Prix de Condé erfolgreich gewesen war. Es war der dritte Sieg beim dritten Start für Slalom.

Shaman, auch aus dem Besitz von Wertheimer et Frère, verfügt bereits über die Erfahrung von sieben Rennen. Hatte der Shamardal-Sohn im letzten Jahr beim Prix Jean-Luc Lagardere nur Rang 5 belegt, gelangen ihm in diesem Jahr schon zwei Siege. Einem Erfolg auf Listenebene im Prix Omnium II folgte am 7. April ein Start-Ziel-Sieg im Prix la Force (Gr. 3, 1.800 m).

Starmaniac, ein weiterer Hengst in den blau weißen Wertheimer-Farben, hat sich am 30. März mit dem Gewinn des Prix Tourbillon ins Spiel gebracht. Der von Carlos Laffon-Parias in Chantilly trainierte Sea The Stars-Sohn setzte sich in einem stark besetzten Feld etwas überraschend durch und zählt nun ebenfalls zum engeren Favoritenkreis des Prix du Jockey Club.

Anodor wurde im Oktober im Prix Jean-Luc Lagardere als haushoher Favorit von Royal Marine bezwungen, er hatte zuvor den Prix des Chenes gewonnen. Trotz der Niederlage hält man am Stall von Freddy Head große Stücke auf den Sohn von Anodin. Vor dem Prix du Jockey Club soll er im Poule d’Essai Des Poulains starten.

Sound Of Victory ist ebenfalls ein Nachkomme von Sea The Stars, er war am 1. April in Chantilly über 2.000 Meter erfolgreich. Sein Trainer Pascal Bary hat den Prix du Jockey Club schon fünfmal gewonnen.

Broome lief im Prix Jean-Luc Lagardere auf den 2. Platz und bewies seine Klasse erneut, als er sich am 6. April im irischen Leopardstown in den Ballysax Stakes durchsetzte. Gewänne der Australia-Nachkomme den Prix du Jockey Club, wäre es der erste Erfolg in diesem Rennen für Star-Trainer Aidan O'Brien. Broome is allerdings auch für das Epsom Derby genannt. Seinen nächsten Start soll Broome ebenfalls in Leopardstown absolvieren, am 12. Mai den Derrinstown Stud Derby Trial.

Der Prix du Jockey Club wird bereits seit dem Jahr 1836 ausgetragenen. Mit einer Dotierung von 1,5 Millionen Euro ist das französische Derby das Rennen mit der zweithöchsten Gewinnsumme Frankreichs, nur übertroffen vom Prix de l’Arc de Triomphe.

Quotenvergleich - Prix du Jockey Club 2019:

  (Stand 16. April) Racebets Pferdewetten
  Persian King 3,5 4,5
  Slalom 13 10
  Royal Meeting 13 13
  Anodor 13 15
  Epic Hero 13 15
  Line Of Duty - 15
  Shaman 15 20
  Starmaniac 15 20
  Royal Marine 26 30


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