Vorbericht zum Deutschen Traber Derby 2018
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Deutsches Traber-Derby 2018

5. August 2017 - 1.900 Meter, 3-jährige inländische Pferde, Berlin-Mariendorf

Vorbericht vom 3. Juni 2018

Rund zwei Monate vor Austragung des 123. Deutschen Traber-Derbys ist es noch zu früh einen umfassenden Überblick über die Favoriten dieser wichtigsten deutschen Dreijährigenprüfung zu erstellen, schon jetzt scheint aber klar, dass Hengste wie Northern Charm oder Mister F Daag zum engsten Favoritenkreis gehören werden. Nähere Einblicke in Form und Stärke der Derbykandidaten wird am 8. Juli das Buddenbrock-Rennen in Berlin-Mariendorf geben.

Northern Charm war in diesem Jahr bei allen drei Starts erfolgreich, setzte sich Mitte Mai selbst im Breeders Course-Finale im schwedischen Åby durch. Der Muscle Hill-Sohn aus dem Gestüt Lasbek hinterlässt früh in der Saison also auch international einen bärenstarken Eindruck, was allemal dazu reicht beim Deutschen Traber-Derby 2018 zum engsten Favoritenkreis zu gehören. Schon als Zweijähriger hatte Northern Charm in Hamburg das Orakel der Zweijährigen gewonnen, dann am 1. April diesen Jahres im dänischen Charlottenlund für Aufsehen gesorgt, als er im Breeders Course-Vorlauf den ungeschlagenen dänischen 12:10 Favoriten Dontpaytheferryman bezwang und dieses Kunststück drei Wochen später in Skive sogar wiederholte.
Bei allem Hype um Northern Charm muss daran erinnert werden, dass zur selben Zeit im Vorjahr das Gestüt Lasbek mit Mac Smily und Maxi Cup die Derby-Favoriten stellte, die bis zum Traber-Derby dann aber ihre Körner vollständig verschossen hatten und es nicht mal in den Endlauf schafften. Ein ähnliches Schicksal kann für Northern Charm nicht ausgeschlossen werden.

Mister F Daag unterlag Northern Charm im letzten Jahr beim Orakel der Zweijährigen mit "Kopf", nachdem er zuvor noch die Breeders Crown der Zweijährigen in Berlin gewonnen. Drei Wochen später gelang Mister F Daag dann in Gelsenkirchen die Revanche, im Preis des Winterfavoriten verwieß er Northern Charm auf Rang 2 und zählt seither, zusammen mit seinem Dauerrivalen, als Topfavorit auf den Gewinn des Deutschen Traber-Derbys. In diesem Jahr hat der von Paul Hagoort in den Niederlanden trainierte Conway Hall-Sohn erst ein Rennen bestritten. In Paris-Vincennes schaffte er es im Prix Faulquemont (Gruppe III, 2.700 m) nach einem Startfehler noch auf einen respektablen 5. Platz in einer Zeit von 1:13,7.

Chapter One gehört als Sieger des Adbell-Toddington-Rennens selbstredend zum Kreis der Favoriten für das Deutsche Traber-Derby. Allzu stark war die Konkurrenz im Adbell-Endlauf sicherlich nicht, dennoch hinterließ der Donato Hanover-Sohn mit seinem schnellen Antritt und einem Start-Ziel-Sieg in 1:13,5 mächtig Eindruck. Als Zweijähriger war der von Wolfgang Nimczyk trainierte Wallach in der Breeders Crown gegen Mister F Daag unterlegen, siegte anschließend aber in einem Vorlauf zum niederländischen Breeders Course.

Officer Stephen gewann nach zwei Siegen in den Niederlanden auch sein Deutschland-Debüt in Gelsenkirchen ohne Mühe. So zählt der Sohn von Pastor Stephen ebenfalls zu den Derby-Kandidaten. Auf richtige Gegner ist er bis jetzt aber noch nicht getroffen, was eine Einschätzung schwer macht.

Crazy And Quick wird wie Officer Stephen von Dion Tesselaar in den Niederlanden trainiert und ist ebenfalls noch ungeschlagen. Seinen ersten Lebenstart gewann er am 20. Mai in Hamburg-Bahrenfeld haushoch und war zwei Wochen später auch in Gelsenkirchen, trotz Start aus der zweiten Reihe, nicht zu stoppen.

City Guide hat keines seiner bisherigen vier Rennen in Deutschland ausgetragen, wird in Bezug auf das Deutsche Traber-Derby dennoch hoch eingeschätzt. Von seinem Besitzer Jean-Pierre Dubois gefahren, gewann der Vollbruder von Classic Connection, nach einem erfolgreichen Jahresdebüt in Mailand, auch den Premio Frisky Bieffe in Turin. Im bereits erwähnten Prix Faulquemont in Paris wurde City Guide daraufhin am Toto stärker eingeschätzt als Mister F Daag, landete aber zwei Plätze hinter ihm, immerhin in 1:13,8.

Standbyme ist ein weiterer noch ungeschlagener Kandidat für das 123. Deutsche Traber-Derby. Der Muscles Yankee-Sohn, aus dem Besitz von Marion Jauß, gewann alle drei Starts und setzte sich dabei auch gegen ältere Konkurrenten durch, auf erwähnenswerte Gegner traf er dabei aber bislang noch nicht.

Charmeur Royal hat bislang ein Rennen bestritten und dieses auf der Derbybahn als 15:10 Favorit gewonnen. Sein Trainer Paul Hagoort gewann vier der letzten fünf Deutsche Traber-Derbys, was seine Pferde natürlich immer sehr interessant macht. Neben Mister F Daag gehört dazu auch Ids Boko. Der hatte im Dezember, vom letzten Platz kommend, die niederländische Breeders Crown gewonnen. Beim Adbell-Toddington-Rennen war Ids Boko dann auch zweiter Favorit, doch hatte Hagoort zuvor bereits erklärt er rechne nicht mit einem Sieg, sein Wallach sprang dort dann auch bereits nach einer halben Runde an.

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