Vorschau: Bavarian Classic 2020

Bavarian Classic 2020

Cologne Classic 2020

8. Mai 2020 - 2.100 Meter, Gruppe 3, Köln-Weidenpesch

  Pl. Abst. Trainer Jockey Quote  
  1.
Wonderful Moon H.Grewe A.Starke 1,4  

2. 1 3/4 Grocer Jack  W.Hickst M.Casamento 10,9  

3. 3/4 Palao M.Klug M.Seidl 16,7

4. 4 Near Poet W.Hickst C.Lecoeuvre 18,4

5. 1/2 Soul Train A.Wöhler B.Murzabayev 5,7

6. 1 3/4 Minotauros P.Schiergen L.Delozier 23,6

7. 3 Toscano J.P.Carvalho F.Minarik 44,4

8. 4 South Africa W.Hickst A.Pietsch 24,8

Vorbericht vom 5. Mai 2020

Eigentlich findet das Bavarian Classic traditionell am 1. Mai in München statt, in diesem Jahr wird es aufgrund der Corona-Krise am 8. Mai in Köln unter dem Namen Cologne Classic ausgetragen. Interessant macht diese wichtige Derby-Vorprüfung der Umstand, dass sämtliche Pferde aus langen Rennpausen kommen und niemand so recht weiß, wie sie sich über Winter entwickelt haben. Sicher ist in jedem Fall, dass Wonderful Moon der zu schlagende Hengst ist.

Wonderful Moon gewann am 10. November letzten Jahres in Krefeld das stark besetzte Herzog von Ratibor-Rennen mit sage und schreibe zwölf Längen Vorsprung, gilt bei den Buchmachern seither als Favorit auf den Gewinn des Deutschen Derbys 2020. Tatsächlich hat der von Henk Grewe trainierte Sea The Moon-Sohn nur zwei seiner vier Rennen gewonnen. Allerdings war auch sein 2. Platz im Preis des Winterfavoriten bemerkenswert, denn dort war er beim Start gestrauchelt, verlor am Ende dennoch erst nach langem Kampf gegen den aktuellen Galopper des Jahres Rubaiyat. Man darf gespannt sein, ob Wonderful Moon die hohen Erwartungen gleich beim Saisondebüt im Cologne Classic erfüllen kann. Mit Andrasch Starke hat er einen der besten deutschen Jockeys im Sattel.

Soul Train beendete keinen seinen drei Starts als Zweijähriger schlechter als auf Rang 2. Einer hauchdünnen Niederlage beim Debüt folgte ein 2. Platz im Ferdinand Leisten-Memorial und schließlich der erste Sieg am 3. November in dem mit 52.000 Euro dotierten BBAG Auktionsrennen in München. Der von Andreas Wöhler trainierte Manduro-Nachkomme war 2019 der Zweijährige mit der fünfthöchsten Gewinnsumme, nur 400 Euro hinter Wonderful Moon. Beim Cologne Classic sitzt der amtierende Champion-Jockey Bauyrzhan Murzabayev im Sattel.

South Africa sah in erwähntem Münchner Auktionsrennen lange wie der Sieger aus, als er von dem in starker Manier einlaufenden Soul Train noch abgefangen wurde. Schon bei seinem Debüt hatte South Afrika sich auf Anhieb gegen die späteren Sieger Palao und Red Postman durchgesetzt, dann in dem von Rubaiyat gewonnenen Junioren Preis den 4. Platz belegt, dort aber auch keinen guten Rennverlauf gehabt.

Grocer Jack, wie South Africa von in Köln-Weidenpech trainiert, gewann sein erstes Rennen Ende September auf der Heimatbahn vor Adrian, der später in München erfolgreich war. Seither gehört Grocer Jack zum erweiternden Favoritenkreis für das Deutsche Derby. Er kann nun im Cologne Classic beweisen, dass diese Erwartungen gerechtfertigt sind.

Near Poet ist neben Grocer Jack und South Africa der dritte Starter von Waldemar Hickst, er blieb bei seinem Debüt und im Herzog von Rabitor-Rennen deutlich hinter Wonderful Moon. Hat sich der Poet Voice-Sohn über Winter nicht nachhaltig weiterentwickelt, dürfte er im Cologne Classic kaum für den Sieg in Frage kommen. Immerhin hatte er seinen dritten Start mit sechs Längen Vorsprung gewonnen.

Prince Oliver erging es ähnlich wie New Poet, sowohl beim Debüt als auch im Rabitor-Rennen endete er am Ende des Feldes. Sein Sieg am 8. September in München war dagegen beeindruckend, zumal der von ihm dort bezwungene Night Fever anschließend gewann.

Toscano lief bei erwähntem Sieg von Night Fever auf den 2. Platz und endete auch bei Adrians erwähntem Sieg auf dem Ehrenplatz, wodurch er rein rechnerisch hinter Prince Oliver und Grocer Jack einzustufen wäre. Ob dies auf den Sohn des dreifachen Arc-Zweiten Youmzain auch nach der Winterpause zutrifft, wird man nach dem Cologne Classic besser beurteilen können.

Palao hatte bei seinem Debüt weit hinter South Africa den 4. Platz belegt, dann aber gleich seinen zweiten Start in Dortmund nach Kampf gewinnen können. Im Preis des Winterfavoriten ging er dann als Dritter von fünf Startern über die Linie, allerdings satte zwölf Längen hinter Wonderful Moon.

Minotauros ist bislang nur in Frankreich gelaufen, endete bei allen drei Starts auf dem 2. Platz. Die Gegner, auf die er im Nachbarland getroffen war, erscheinen allerdings nicht allzu stark, weshalb eine Einschätzung schwerfällt.

Vollständige Startliste und Formen des Kölner Renntags am 8. Mai 2020.




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