pferderennen

Pegasus World Cup Invitational 2017

28. Januar 2017 - 1800 Meter (Sandbahn), Gulfstream Park, Florida, USA

Pl. Abst.
Alter Kg Trainer Jockey Quote
1.
Arrogate 4 56,0 B. Baffert M. Smith 1,9
2. 4 3/4 Shaman Ghost 5 56,0 J. Jerkens J. Ortiz 20,8
3. 3 1/2 Neolithic 4 56,0 T. Pletcher J. Velazquez 24,4
4. 2 3/4 Keen Ice 5 56,0 T. Pletcher J. Castellano 17,3
5. 2 1/4 War Story 5 56,0 J. Navarro A. Gallardo 50,1
6. 1 Noble Bird 6 56,0 M. Casse J. Leparoux 31,2
7. 9 Semper Fortis 4 56,0 D. O'Neill T. Gaffalione 161,1
8. 3 1/4 Breaking Lucky 5 56,0 R. Baker L .Contreras 75,5
9. 3 California Chrome 6 56,0 A. Sherman V. Espinoza 2,2
10. 4 1/4 Prayer for Relief 9 56,0 D. Romans F. Geroux 139,1
11. 10 1/2 War Envoy 5 56,0 M. Ruis L. Saez 189,4
12. 30 Eragon 6 53,5 L. Wohlers E.Prado 83,4

Vorbericht vom 26. Januar 2017

Ein echtes Highlight des Galopprennsports wird am 28. Januar (23:40 MEZ) im Gulfstream Park (Florida) entschieden, der erstmals ausgetragene Pegasus World Cup ist mit einem Preisgeld von 12 Millionen US-Dollar das höchstdotierte Pferderennen der Welt.
California Chrome und Arrogate, laut Longines Weltrangliste die beiden besten Rennpferde der Welt, werden dort ein zweites und letztes Mal aufeinander treffen. California Chrome hatte nach seiner Niederlage im Breeders' Cup Classic Platz 1 in der Weltrangliste an Arrogate abtreten müssen, nun will er im letzten Rennen seiner Karriere die Dinge wieder gerade rücken.
Die anderen zehn Pferde werden sich voraussichtlich nur um das dritte Platzgeld streiten. Ohnehin kann kaum von einem echten "World Cup" die Rede sein, ist Eragon doch der einzige Teilnehmer, der nicht aus Nordamerika stammt, was daran liegt, dass dieses Rennen auf Sandboden ausgetragen wird.

Für jeweils 1 Million US-Dollar waren die zwölf Startplätze im Pegasus World Cup zu erwerben gewesen. Die Inhaber konnten ihr Startrecht für das eigene Pferd nutzen, es verkaufen, verpachten oder teilen, sie werden außerdem an den Einnahmen des Pegasus World Cups beteiligt.

Als Nummer 1 der Longines Weltrangliste und Gewinner des Dubai World Cup 2016 war California Chrome am 5. November 2016 in den Breeders' Cup Classic gegangen, dort aber von Arrogate auf der Ziellinie niedergerungen worden. Bevor er in die Zucht wechselt, soll er im letzten Rennen seiner Karriere nun den Pegasus World Cup gewinnen, das gewinnreichste Rennpferd Amerikas aller Zeiten ist er aber ohnehin bereits.
Mehrfach hatte California Chrome in den ganz großen Rennen seiner Karriere Nerven gezeigt, scheiterte im Classic 2014, im Dubai World Cup 2015 oder unterlag Shared Belief in den San Antonio Stakes 2015. Seine Generalprobe für den Pegasus World Cup war am 18. Dezember aber ein voller Erfolg, mit neuem Bahnrekord gewann er die Winter Challenge Stakes in Los Alamitos. Im Gulfstream Park wird er aus der äußeren Startbox 12 ins Rennen gehen müssen, was dem ausgewiesenen Frontrunner alles andere als zupass kommt.

Für Arrogate war der Sieg im Classic überhaupt erst sein sechster Start und sein zweites Gruppe-Rennen. Der als Jährling für 560.000 US-Dollar von Juddmonte Farms erworbene Unbridled's Song-Sohn konnte als Zweijähriger verletzungsbedingt nicht laufen, ließ auch die Rennen um die US-Triple Crown aus, schockierte dann im August die Fachwelt mit einem Dreizehneinhalb-Längen-Sieg und neuem Bahnrekord in den Travers Stakes, um sich dann auch im Breeders' Cup Classic durchzusetzen.
Distanzen überhalb von 2.000 Metern würden Arrogate wohl eher liegen, auch die Rennpause von zweieinhalb Monaten könnte zum Problem werden. Der von Starttrainer Bob Baffert vorbereitete Schimmel hatte allerdings auch vor dem Sieg im Classic eine ähnlich lange Pause eingelegt. Die Besitzer Juddmonte Farms erwarben Ende Dezember von Coolmore ihr Startrecht im Pegasus World Cup. Arrogate, in London gerade zum 'World’s Best Racehorse' ernannt, geht aus Startbox 1 ins Rennen, was auch nicht unbedingt der beste Startplatz sein muss.

Quoten nicht unter 20:1 für alle anderen Teilnehmer deuten daraufhin, dass der Rest des Feldes nur um die Platzierungen kämpfen wird, was bei einer Dotierung von 12 Millionen Dollar aber durchaus lukrativ ist.

Keen Ice ist sicherlich der bekannteste unter den vielen Außenseitern. Zwar konnte er nur zwei seiner neunzehn Starts gewinnen, erlangte jedoch Berühmtheit, als er 2015 den legendären American Pharoah in den Travers Stakes bezwang. Viel zu sehen war vom Todd Pletcher-Schützling seither nicht mehr, immerhin gelang im Breeders Cup Classic ein 3.Platz, weit hinter Arrogate und California Chrome, aber knapp vor Hoppertunity.

Neolithic wird ebenfalls von Todd Pletcher am Platz trainiert und gilt als wahrscheinlichster Anwärter auf Platz 3. Zwar hat der Vierjährige bislang keine besonderen Rennen gewinnen können, doch ein Neun-Längen-Sieg im Dezember und herausragende Trainingszeiten ließen ihn am Wettmarkt purzeln.

Gleich vier Teilnehmer des Pegasus World Cup trafen bereits am 25. November im Clark Handicap (Gr I, 1.800 m) in Churchill Downs aufeinander. Gun Runner, Sieger und Favorit dieses Rennens, wird nicht in Florida antreten.
Die Plätze 2 und 3 des Clark Handicaps belegten Breaking Lucky und Shaman Ghost, die beide zu den besten Pferden Kanadas gehören und dort bereits mehrfach aufeinander trafen. Dass die beiden Fünfjährigen auch mit der Spitze der US-Galopper mithalten können, bewiesen sie im September letzten Jahres, als sie in den Woodward Stakes gleichauf mit Pferden wie Frosted und Mubtaahij über die Linie gingen.

Noble Bird erreichte im erwähnten Clark Handicap als zweiter Favorit nur Platz 7, er hatte 2015 das Stephen Foster Handicap vor Lea und Hoppertunity gewonnen. Wie Neolithic läuft er gerne an der Spitze des Feldes, was für den ebenfalls als Frontrunner ausgewiesenen California Chrome zum Problem werden könnte.

Paul Reddam wollte sein Startrecht eigentlich für den aktuellen Kentucky Derby-Sieger Nyquist nutzen, der musste seine Karriere jedoch verletzungsbedingt beenden. Reddams Partner Jim McIngvale erwarb daraufhin in Argentinien den dreifachen Gruppe-I-Sieger Eragon, dort im November Sieger des renommierten Gran Premio Hipodromo de Palermo auf Sandboden.


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