Vorschau - Saudi Cup 2020
 Saudi Cup 2020

Saudi Cup 2020

29. Februar 2020 - 1.800 Meter, Riad, Saudi Arabien

Vorbericht vom 5. Januar 2020

In der Hauptstadt des umstrittenen Wüstenstaats Saudi-Arabien, der bislang keineswegs für seinen Galoppsport bekannt war, wird Ende Februar das höchstdotierte Pferderennen aller Zeiten über die Bühne gehen. Von den 20 Millionen US-Dollar Preisgeld werden vor allem Mitteldistanzpferde aus Nordamerika angezogen, schließlich wird der Saudi Cup 2020 auf Sand ausgetragen.

Der Saudi Cup findet vier Wochen nach dem in den USA gelaufenen Pegasus World Cup ($9 Mio, 1.818 m) und einen Monat vor dem Dubai World Cup ($12 Mio, 2.000 m) statt, so dass die besten US-amerikanischen Rennpferde die Möglichkeit haben, an allen drei Mega-Events teilzunehmen. Austragungsort des Saudi Cups ist die König Abdulaziz-Rennbahn in der Hauptstadt Riad, über die sich Topjockeys wie Frankie Dettori oder Olivier Peslier äußerst positiv geäußert haben. Die Sandbahn solle sehr fair sein, Siege von der Spitze oder dem Ende des Feldes wären gleichermaßen möglich. Die drei Erstplatzierten des Pegasus World Cup erhalten eine Einladung zum Saudi Cup, am 7. Februar finden außerdem Qualifikationsrennen in Riad statt.

Wer letztendlich im Saudi Cup 2020 startet, wird erst nach Austragung des Pegasus World Cup klar werden. Ziemlich sicher dürfte ein Start von Maximum Security sein, dessen Besitzer sich aufgrund des geringeren Preisgeldes im Pegasus World Cup für einen Start auf der arabischen Halbinsel ausgesprochen haben. Maximum Security hatte das Kentucky Derby 2019 eigentlich schon gewonnen, den Sieg wegen einer Behinderung aber wieder aberkannt bekommen. Anschließend war er zweimal in Gruppe-I-Rennen erfolgreich.
Relativ wahrscheinlich ist auch ein Start von Mckinzie. Zwar wird der fünfjährige Street Sense-Sohn auch mit dem Pegasus World Cup in Zusammenhang gebracht, doch äußerte Trainer Bob Baffert unlängst, dass ein Start in den USA zu früh komme und er eher in Saudi-Arabien und Dubai starten werde. Mckinzie hatte im Breeders' Cup Classic 2019 den 2. Platz belegt und endete im gesamten Jahr 2019 nie schlechter als Zweiter.
Midnight Bisou soll beim Saudi Cup erstmals gegen männliche Konkurrenten antreten. Die fünfjährige Stute gewann im Vorjahr drei Gruppe-I-Rennen in den USA, scheiterte zuletzt aber völlig überraschend im Breeders' Cup Distaff. Weitere Pferde, die aus den USA zum Saudi Cup 2020 anreisen könnten sind der Fünfte des Breeders' Cup Classic Math Wizard oder der Zweitplatzierte der Travers Stakes Tacitus.

Im Rahmenprogramm der Saudi Cup Races findet das The Red Sea Turf Handicap auf der Grasbahn statt, dieses Steherrennen über 3.000 Meter ist mit 2,5 Millionen US-Dollar dotiert. Hier könnte der von Andreas Wöhler trainierte einstige Derby-Mitfavorit Ladykiller zum Einsatz kommen, der über genau diese Distanz in Berlin das Silberne Pferd gewonnen hatte.

Langzeitquoten für den Saudi Cup 2020 findet man bei Racebets.





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